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Flucht und Männlichkeiten - Mittags-Debatte im yt-Livestream des DeZIM

1. Oktober 2021

Von männlichen Geflüchteten wird in Medien und öffentlichen Debatten häufig ein negatives Bild gezeichnet: Ihnen wird nachgesagt, patriarchalen und religiösen Traditionen verhaftet zu sein und eine Problemgruppe, wenn nicht gar ein Sicherheitsrisiko darzustellen. Geschlechterreflektierte Fluchtforschung dagegen konzentriert sich oftmals auf geflüchtete Frauen: Sie werden als besonders vulnerable Gruppe wahrgenommen.

Über diesen öffentlichen Spagat hinweg diskutieren Autor*innen des Themenhefts „Flucht und Männlichkeiten“ der Zeitschrift Z’Flucht 5 (1). Sie stellen ihre Beiträge vor und diskutieren sie gemeinsam mit den Herausgebern des Themenhefts. Die Veranstaltung wird live auf dem YouTube-Kanal des DeZIM gestreamt.

Dr. Carolin Fischer ist seit Februar 2020 Ambizione Research Fellow am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern. Sie hat zu den Auswirkungen ambivalenter Darstellungen auf afghanische Geflüchtete in Deutschland und der Schweiz geforscht.

Junior-Prof.in Dr. Miriam Stock lehrt in der Abteilung Cultural Studies an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Sie hat sich in ihrer Forschung mit jungen geflüchteten Männern aus Syrien in transnationalen Familien beschäftigt.

Prof. Dr. habil. Albert Scherr und Helen Breit (M.A.) arbeiten am Institut für Soziologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg i.Br. Sie haben zum Themenheft den Beitrag „Junge männliche Geflüchtete: Problematiken und Problemkonstruktionen“ beigesteuert.

Ass.-Prof. Dr. Paul Scheibelhofer lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck. Matthias Schneider (M.A.) hat gerade seine Dissertation über “Männlichkeit und Flucht” an der Goethe-Universität Frankfurt eingereicht. Beide sind Herausgeber des Themenheftes „Flucht und Männlichkeiten“ der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung: Z’Flucht.

 


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