Aktuelles
Sächsisches Gewalthilfegesetz vor Einbringung in den Landtag: geschlechtsunabhängiger Schutz vor häuslicher Gewalt vorgesehen

4. September 2026
Zentrales Ziel des Gesetzes sind laut Pressemitteilung der Ausbau und die Sicherung eines bedarfsgerechten Hilfesystems für Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind - sowie geschlechtsunabhängig für alle Personen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Damit kann Sachsen seine Vorreiterstellung bundesweit ausbauen, so die zuständige Ministerin.
Projekt IMPROVE mit innovativen Plattformen zur Intervention bei häuslicher Gewalt

5. August 2026
Das EU-geförderte Projekt IMPROVE startet zwei innovative Instrumente zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Im Sinne der Istanbul-Konvention fördern die beiden Webportale die Qualifizierung von Fachkräften sowie die Ersthilfe für Betroffene. Die Portale sind intersektional orientiert und für Betroffene aller Geschlechtsidentitäten sowie für Fachkräfte geeignet, die sich für geschlechtsunabhängige Hilfen fortbilden wollen.
Zuwendungsbescheid für Männerschutzwohnung in Hessen übergeben

2. Juli 2026
Nach langen Bestrebungen der Akteur*innen vor Ort mit der Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM) ist es gelungen, eine Förderung für ein Pilotprojekt Männerschutzwohnung zu erhalten. Sozialministerin Heike Hofmann übergab den Fördermittelbescheid an den Flexible Jugendhilfe Darmstadt e.V.
Netzwerktreffen „Gewaltschutzwohnen für nicht weibliche Personen in Thüringen" in Jena

21. Mai 2026
Insgesamt bestand Einigkeit, dass es verstärkten politischen Willens bedarf, um das Inkrafttreten der nötigen Verordnungen so schnell wie möglich zu erreichen. Nur dann kann das Erste Gesetz zur Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetzes (ThüCGFG) praxiswirksam werden und beitragen, die bestehende Versäulung des Gewalthilfenetzes aufzubrechen.
Pressemitteilung zur Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)“

10. Februar 2026
Die Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)“ zeigen, dass in den letzten fünf Jahren Frauen und Männer sowohl von psychischer als auch von körperlicher Gewalt in (Ex-)Paarbeziehungen ähnlich häufig betroffen waren. Weibliche Betroffene weisen jedoch bei beiden Gewaltformen eine deutlich höhere Inzidenz und Schwere der Gewalt auf.
Ausstellung: In mir dein Schatten

8. September 2025
Der Fotograf Matthias Frank lädt zur Ausstellung ein, die den Abschluss seines Jahrgangs an der Ostkreuzschule für Fotografie bildet. Sein Sujet sind Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind; die Ostkreuzschule ist eine der renommiertesten Fotoschulen Deutschlands.
Kostenfreies Therapie-Angebot für Opfer von Straftaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

15. Mai 2025
Es geht dabei um eine Therapie, die der WEISSE RING gemeinsam mit der FU Berlin anbietet. Sie bietet im Rahmen einer Studie Hilfe für Opfer von Straftaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Auch Männer, die von häuslicher Gewalt (HGW) betroffen sind oder waren, haben Zugang.
Weißer Ring mahnt zur Fortsetzung des Fonds Sexueller Missbrauch (FSM)

9. April 2025
Die Empörung ist groß, nachdem kürzlich bekannt wurde, dass der FSM aus Bundesmitteln auslaufen soll. Der Großteil der Antragstellenden beim FSM hat sexualisierte Gewalt im familiären Umfeld erlebt, also eine schwer wiegende Form häuslicher Gewalt. Beratungsstellen und Betroffene mahnen, die niedrigschwelligen Hilfen in vollem Umfang zu erhalten. Die Hilfen werden nicht nach Geschlecht differenziert.
eXit: Warum wir X verlassen haben

13. März 2025
Als Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM) haben wir uns dazu entschieden, unsere Aktivität auf der Plattform X (ehemals Twitter) zu beenden. Die Entwicklungen der letzten Monate haben gezeigt, dass X für unsere fachliche und politische Kommunikation nicht mehr der richtige Ort ist.
Bundesrat stimmt Gewalthilfegesetz zu

14. Februar 2025
Der Bundesrat hat heute dem Gewaltschutzgesetz zugestimmt. Ein Meilenstein für den Schutz von Frauen vor geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt.
Kritik: Das nun verabschiedete Gesetz schließt nicht-weibliche Personen aus. Der ursprüngliche Entwurf war noch geschlechtsneutral formuliert. Damit wird nun das Hilfesystem für Männer, queere Personen und tin Personen nicht ausgebaut und für sie kein Anspruch auf Schutz und Beratung geschaffen.
